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Zwischen Gedichtsanalyse und Snapchat – Schule für uns!

Veröffentlicht am 17.02.2017, 20:48 Uhr     Druckversion

Von links nach rechts: Hans-Joachim Flicek, Sophia Schiebe, Tarek Awad, Michael Wolpmann, Janina Holdack

Für den 9. Februar 2017 luden die Jusos Dithmarschen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Schule unter der Überschrift „Zwischen Gedichtsanalyse und Snapchat – Schule für uns!“ ins Bürgerhaus Heide ein. Geplant war eine Diskussion über den Inhalt und die Art des Lernens und wie es sich in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung entwickelt. Einer der Aufhänger war ein Tweet auf der Internetplattform Twitter, in dem ein Mädchen kritisierte, sie könne zwar Gedichtsanalysen auf vier Sprachen verfassen, aber keine Steuererklärung ausfüllen.

Die Gäste auf dem Podium waren Sophia Schiebe, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Schleswig-Holstein und Lehramtsstudentin, Hans-Joachim Flicek, ehemaliger Lehrer des Werner-Heisenberg Gymnasiums und aktives Mitglied der GEW Dithmarschen (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft), Janina Holdack, Mitglied der Schülervertretung des BBZ Dithmarschen und Michael Wolpmann, Vorsitzender der SPD-Dithmarschen und Lehrer am Gymnasium Heide-Ost.

Die Diskussion war davon geprägt, dass sich Schüler*innen sowie Studierende nach mehr Freiraum und Platz für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit in ihrer Bildung sehnen. Dieser wird den jungen Menschen zu häufig nicht eingeräumt. Zudem herrscht ein im Vergleich zu früheren Generationen erhöhter Leistungsdruck. Eine auf Marktverwertung abzielende Schulpolitik, die Kinder und Jugendliche effizient und konkurrenzfähig machen soll und dabei zu wenig Wert auf Individualität und Solidarität liegt, wurde als aktueller Trend ausgemacht.

Auch das Konzept der Schule als Raum zum Lernen und Entwickeln wurde diskutiert. Schulgebäude bieten oft nicht genug Raum zum produktiven und angenehmen Lernen und für die Entfaltung der Schüler*innen. Auch deswegen kommt es dazu, dass die Schule und das Lernen bei ihnen von vornherein negativ konnotiert ist.

All dies sind Facetten des Schulalltages, die in Diskussionen um Bildungspolitik vernachlässigt diskutiert werden. Als Jusos werden wir diese Diskussionen jedoch weiterhin anstoßen und führen.




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